Das Manifest des I. Treffens der FIP-RJ

Es lebe das I. Treffen der Unabhängige Volksfront (FIP-RJ)!
“Es wird weder WM noch Wahl geben; 2014 will das Volk eine Revolution!”

Ein groβer Aufruf!

Das I. Treffen der Unabhängige Volksfront von Rio de Janeiro (FIP-RJ) ereignete sich zwischen Dezember 2013 und Januar 2014 in drei Ettapen. Trotzdem wir am 15. Dezember in unserer anschlieβenden Plenarsitzung dem Ansturm der Stoβtrupps zusammen mit unseren Genossen aus Aldeia Maracanã entgegengetreten haben sollen, verlieβen wir nicht unser Ziel und setzten den Abschluss der Diskussionen und Beratungen fort.
Die Einheit der FIP, die über Monate von Demonstrationen, Verteilung der Flugblätter, Festnahme, Rückzieher und Fortschritte auf die konkrete Praxis aufgebaut wird, hat heute eine neue Komponente: ein Programm, das in unserem Treffen zugelassen war, und nicht nur eine Orientierung, sonder auch ein groβer Aufruf an alle KämpferInnen von Rio de Janeiro ist. Ein Weg, der durch Hunderte von Aktivisten aus verschiedenen politischen und ideologischen Orientierungen gebaut wurde.
Mit steigender Proteste der Bevölkerung konfrontiert, wird die einzige Antwort, die der reaktionäre brasilianische Staat zur Verfügung gestellt hat, ist die unerbittliche Anstieg Repression der gewesen. Kurz vor 50 Jahre des Terrors des militärischen Putsches werden die Demonstrationen noch als eine Frage der „National Sicherheit“ behandelt. Die Fifa-Ausnahmegesetz (Allegemeines Gesetz der Fuβball-WM) und die Anti-Terror-Gesetzgebung werden einen Ausnahmezustand installieren, der sich die harten Jahre der Militärdiktatur erinnern lässt.
Weit davont entfernt, die Staatskraft zu beweisen, weisen diese Maβnahme die Macht des Kampfes der Massen nach. Es gibt keinen Tag, in dem unser Land vom Ausbruch einer Revolte, beispielweise gegen den Zusammenbruch der Gesundheit, des Verkehrs, der Bildung, des Wohnraum-Systems bzw. gegen die Arbeitslosigkeit, die Teuerung oder noch selbst gegen die Polizei Gewalt in sich, nicht erschüttert wird. Das Brasilien im 2014 hat nichts mit einem „Heimat mit Fuβballschuhen“ zu tun. Stattdessen ist das ein Pulverfass von kontinentalen Dimensionen.
Wir wissen jedoch, dass es nicht genug ist, auf die Straβe zu gehen. Es ist entscheidend, dass wir nicht nur Klarheit über unsere Ziele haben, sonder auch über unsere Partner am Kampf für den Aufbau eines Landes, das wirklich frei von dem bedrückenden System sei, dieses noch die Gesellschaften überall auf der Welt zu beherrschen versucht, unterscheiden können, sodass die vergossene Schweiβ und Blut nicht von Opportunisten auf der Suche nach Aufstieg genommen werden.
Der Imperativ Verteidigung der Revolution, das heiβt, einer radikale Änderung, die nicht durch die Institutionalisierung des Kampfs, aber durch die Zerstörung der bürgerlich-Groβgrundbesitzer politischen Institutionen geht, ist der Weg, den FIP-RJ allen AktivistInnen weist, und sich in den Slogan auf die Wahlfarce zusammenfasst: „Wähl nicht! Kampf für die Revolution!“
Diese helle Zukunft wird erst durch die gegenwartige Anstrengungen und groβen Kämpfe aufgebaut. Es ist keine beleuchtete Gruppe, die sie machen werde, aber die Millionen und Millionen Ausgebeuteten unseres Landes, sowohl auf der Stadt als auch auf dem Land. Deswegen ist es auch eine Verpflichtung von der Unabhängigen Volksfront, immer zussammen mit dem Volk zu kämfen. Mehr als je zuvor müssen die KämpferInnen und das kämpfende Volk die Hände halten, die Fäuste heben, sich zusammenschlieβen und laut und klar sagen, dass sich gegen dieses bedrückende und ungleiche System auflehnen, ist es gerecht und notwendig!
Kurze Geschichte der FIP-RJ:
Die Front wurde am 02. August 2013 als eine unmittelbaren Wirkung der Massenmobilisationen, die im Juni angefangen haben, gegründet. Die FIP-RJ ist derzeit in einen der wichtigsten Zentren des kämpfenden Aktivismus von unserer Stadt – und sogar vom Land – verwandelt. Das ist ein Ergebnis aus unseren Flugblätter Verteilungen, Agitationen, Demonstrationen, Debatten, Plenarsitzungen, die stets die Repression und die Provokation des Staats entgegengetreten haben.
Hierunter befinden sich einige der wichtigsten Kämpfe der FIP-RJ während dieses kurzen Zeitabschnitts.
– Die Kampagne “Cabral und die Wahlfarce Raus!”, beim Einberufen oder beim Teilnehmen an den Demonstrationen;
– Gegen der Erhöhung der Verkehrstarife und für den Freipass für die ganze Bevölkerung;
– Gegen der Polizeigewalt innerhalb und auβerhalb der Demonstrationen, gegen den CEIV (besonderer Ausschuss, der gegen den „Vandalismus“ in den Demonstrationen ermittelt) und gegen den illegalen Gesetz der Masken – mit den „taktischen Kabel“, der wir in viele unseren Aktionen benutzen, um die illegale Durchsuchungen den Demonstranten durch Polizei zu verhindern.
– Für die Entlassung der politischen Häftlinge und das Ende der Prozesse und Ermittlungen durch Debatten an den Universitäten, Demonstrationen aus Solidarität mit den inhaftierten Kameraden, darunter die begeisternden Pamphleten Verteilung und politische Agitation in der Justizvollzugsanstalt Bangu;
– Gegen den Staatsterrorismus von gestern und heute und für die Bestrafung der Folterer des Militärregimes. Die haupte Aktivität dagegen war die historische Demonstration am 7. September 2013, die die Parade unterbrach.
– Gegen die Polizei Gewalt (UPP, usw.) und die Räumungen durch Eingriff in Manguinhos, Horto, Aldeia Maracanã und in der Favela Metrô-Mangueira
– Zur Verteidigung der Aldeia Maracanã einschlieβlich der Erneuerung des Raums am Vorabend unseres Treffens;
– Zur total Unterstüzung der Kampf der Lehrer durch kämpferischen Blöcke und Eingriff in den Plenarsitzungen der Klasse;
– Zahlreiche Pamphleten Verteilung auf Central do Brasil, Manguinhos, Horto, Favela Metrô-Mangueira, Krankenhäusern usw.
Die kurze Geschichte von einigen Aktivitäten bestätigt kategorisch die Bereitschaft vieler Gefährten, die sich um den Aufbau der FIP-RJ durch den Weg der Unabhängigkeit und der Streitbarkeit bemühen. Die erwähnten Aktivitäten wurden immer bei unserer eigenen Möglichkeiten unterstützt, und bekamen keinen Pfennig entweder vom Staat oder von irgendwelchen Partei bzw. Kandidat. Unser eigenes Treffen ist ein Beispiel: Es wurde ganz auf Spenden und kolektive Arbeit gebaut, die tatsächlich jede von uns ein Bisschen revolutioniert haben.
Die Existenz und die Entwicklung der Unabhängigen Volksfront von Rio de janeiro bestätigen die Möglichkeit einer Bewegung der Massen sich von den Fängen des Opportunismus und des Wahlkampfes, die ihnen so viele Niederlagen verursacht, zu befreien. Diese Praxis kräftigt uns sowie verstärkt unser Bewusstsein, dass die Befreiung der Arbeiter nur das Werk der Arbeiter selbst sein kann.

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